Lichtvorhang C-Version

  • Sicherheits-Lichtvorhang für Fahrtreppen
  • automatische Freigabe nach Nothalt (EN 115)
  • TÜV-geprüft, bis zu 99 Lichtschranken
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Mehr Sicherheit an Fahrtreppen: robuste Sensor-, Signal- und Beleuchtungstechnik – normkonform nach EN 115.

Made in GermanyEN 115 normkonformISO 9001 (TÜV NORD)gefertigt in Hildesheim
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Indikator für Lichtvorhang C-Version:
Siehe auch:

Die Module dieser Version werden auf Leitungen verschiedener Längen geschraubt. Somit erhält man 9er, 10er oder 11er Sender und Empfängerketten, welche mittels Verbindungsmodulen miteinander zu Wiederbereitschaftsschaltungen mit bis zu 99
Lichtschranken verbunden werden. Den Abschluss bildet jeweils ein inaktives Endmodul auf der Sender- bzw. Empfängerseite.

  • Original RUDOLPH Ausführung
  • bei Neuinstallationen empfehlen wir die E-Version

Die Zusammensetzung kompletter Wiederbereitschaftsschaltungen ergibt sich aus der nachstehenden Tabelle.

Lichtschranken /
Treppe
Kabelteilstrecken Module / Teilstrecke Verbindungsmodule
Adapter + n + End
1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.
36 4 9 9 9 9 A + 3 + E
37 4 9 9 9 10 A + 3 + E
38 4 9 9 10 10 A + 3 + E
39 4 9 10 10 10 A + 3 + E
40 4 10 10 10 10 A + 3 + E
41 4 10 10 10 11 A + 3 + E
42 4 10 10 11 11 A + 3 + E
43 4 10 11 11 11 A + 3 + E
44 4 11 11 11 11 A + 3 + E
45 5 9 9 9 9 9 A + 4 + E
46 5 9 9 9 9 10 A + 4 + E
47 5 9 9 9 10 10 A + 4 + E
48 5 9 9 10 10 10 A + 4 + E
49 5 9 10 10 10 10 A + 4 + E
50 5 10 10 10 10 10 A + 4 + E
51 5 10 10 10 10 11 A + 4 + E
52 5 10 10 10 11 11 A + 4 + E
53 5 10 10 11 11 11 A + 4 + E
54 5 10 11 11 11 11 A + 4 + E
55 5 11 11 11 11 11 A + 4 + E
56 6 9 9 9 9 10 10 A + 5 + E
57 6 9 9 9 10 10 10 A + 5 + E
58 6 9 9 10 10 10 10 A + 5 + E
59 6 9 10 10 10 10 10 A + 5 + E
60 6 10 10 10 10 10 10 A + 5 + E
61 6 10 10 10 10 10 11 A + 5 + E
62 6 10 10 10 10 11 11 A + 5 + E
63 6 10 10 10 11 11 11 A + 5 + E
64 6 10 10 11 11 11 11 A + 5 + E
65 6 10 10 11 11 11 11 A + 5 + E
66 6 11 11 11 11 11 11 A + 5 + E
67 7 9 9 9 10 10 10 10 A + 6 + E
68 7 9 9 10 10 10 10 10 A + 6 + E
69 7 9 10 10 10 10 10 10 A + 6 + E
70 7 10 10 10 10 10 10 10 A + 6 + E
71 7 10 10 10 10 10 10 11 A + 6 + E
72 7 10 10 10 10 10 11 11 A + 6 + E
73 7 10 10 10 10 11 11 11 A + 6 + E
74 7 10 10 10 11 11 11 11 A + 6 + E
75 7 10 10 11 11 11 11 11 A + 6 + E

Beispiel
Für eine Wiederbereitschaftsschaltung mit 58 Lichtschranken werden entsprechend der folgenden Tabelle jeweils 2 Ketten mit 9
Modulen, 4 Ketten mit 10 Modulen, 5 Verbindungsmodule, ein Adapterkabel und ein Endmodul jeweils für die Sender- und
Empfängerseite benötigt.
Der Abstand der Module im Sockelblech muss kleiner als 30 cm sein, im Bogenbereich nur 20 cm!

Anwendungsbereiche

Bahnhöfe / Bahnsteige
Flughäfen
U-Bahn / Metro
Einkaufszentren
Öffentliche Gebäude
Hotels
Bürogebäude
Messe / Kongress
Parkhäuser

Einsatzbereich

Wiederbereitschaftsschaltungen (WBS) werden an Fahrtreppen und Fahrsteigen im öffentlichen und gewerblichen Personenverkehr eingesetzt und geben die Anlage nach einem Nothalt automatisch wieder frei, sobald sich keine Person mehr darauf befindet. Die C-Version ist für Fahrtreppen der Hersteller Schindler und ThyssenKrupp ausgelegt (Original-RUDOLPH-Ausführung); für Neuinstallationen empfehlen wir die aktuelle E-Version.

Funktionsprinzip

Der Lichtvorhang spannt aus bis zu 99 Lichtschranken ein senkrechtes Sicherheitslichtgitter über die Fahrtreppe. Jede Lichtschranke besteht aus einem Sender- und einem Empfängermodul; unterbricht eine Person einen Lichtstrahl, erkennt die Zentraleinheit TLCU die Belegung und hält die Freigabe zurück. Das System arbeitet fremdlichtunabhängig, selbstüberwachend und selbstkonfigurierend nach EN 115:2008 (Kat. 4 / SIL 3).

Installation

  1. Sender- und Empfängermodule auf die passenden Leitungen (9er/10er/11er) schrauben – gegenüberliegend an beiden Fahrtreppenseiten, pro Modul ein Edelstahlhalter.
  2. Modulketten über Verbindungsmodule zu einer Wiederbereitschaftsschaltung mit bis zu 99 Lichtschranken verbinden.
  3. Je Kette ein inaktives Endmodul am Kettenende setzen.
  4. Sender- und Empfängerkette über die passenden Adapterkabel mit der Zentraleinheit TLCU22-04 verbinden.
  5. Anlage einschalten – der Lichtvorhang konfiguriert sich selbst und zeigt den Status an der Zentraleinheit.

Wartung & Reinigung

  • Regelmäßige Sichtprüfung der Module und Optikflächen.
  • Verschmutzte Optiken mit einem weichen, fusselfreien Tuch reinigen – keine aggressiven Reiniger.
  • Statusanzeige der Zentraleinheit prüfen; Störmeldungen werden angezeigt und ausgegeben.
  • Keine Verschleißteile – sehr geringer Wartungsaufwand; defekte Module einzeln tauschbar.

Tipp für den Serviceeinsatz

Mit dem externen Servicedisplay (Art.-Nr. 80-200231) lässt sich der Status der Zentraleinheit während des Serviceeinsatzes bequem direkt an der Fahrtreppe ablesen – über ein 4 m langes, bis 20 m verlängerbares Kabel optimal platzierbar.

Wichtige Hinweise

  • Nur die zum Fahrtreppentyp passende Version einsetzen – C-/E-Version für Schindler und ThyssenKrupp.
  • Sender und Empfänger exakt gegenüberliegend ausrichten.
  • Pro Modul wird ein Edelstahlhalter benötigt.
  • Die Zentraleinheit TLCU22-04 ist zur Auswertung erforderlich.
  • Arbeiten an der Anlage nur durch geschultes Personal und im spannungsfreien Zustand.

Technische Daten

Parameter Wert
Norm EN 115:2008
Sicherheitsniveau Kat. 4 / SIL 3 (EN 61508, EN 954-1)
Prüfung TÜV-Baumuster geprüft
Schutzart IP67
Temperaturbereich −20 … +65 °C
Ausführung Original RUDOLPH
Lichtschranken max. 99 je Fahrtreppenseite (ca. 30 m)
Modulverbindung Leitungen (9er/10er/11er) + Verbindungsmodule
Endmodul inaktiv
Auswertung Zentraleinheit TLCU22-04
Hersteller Schindler, ThyssenKrupp

Zusätzliche Informationen

Flyer
Bedienungsanleitungen